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Abschnitt 3 - Die DRG's
DRG's bestehen ebenfalls aus einer Kombination aus Buchstaben und Zahlen. Die meisten davon beginnen auch wieder mit einem Buchstaben, welcher für eine Organzugehörigkeit steht (Allerdings gibt es auch hier wieder Ausnahmen).
Bei der H64C steht das H für «Krankheiten und Störungen am hepatobiliärem System und Pankreas»
Dies ist für Kodiererinnen der erste entscheidende Hinweis, ob ihre DRG die Richtige ist.
Bei den darauffolgenden Zahlen gibt es eine wichtige Unterscheidung. Alle Zahlen vom 01-36 stehen für DRG’s mit Eingriffen, also Operationen oder sonstige invasive Interventionen. Die DRG’s von37-99 stehen für Aufenthalte ohne Operationen oder invasive Interventionen. Für Kodiererinnen ist dies der zweite wichtige Punkt beim finden der korrekten DRG.
Der letzte Buchstabe bezeichnet den "Schweregrad" des Aufenthalts. So steht das «Z» für den mildeste Schweregrad und das «A» für den höchsten.
Je näher die die vierte Stelle der DRG an das «A» heranrückt, um so "schwerer" ist der Krankheitsverlauf, die Krankheitsbelastung oder der Eingriff der Patientinnen und Patienten.
Da das DRG System ein dynamisches System ist, passt die SwissDRG AG jährlich einzelne DRG’s an, streicht sie, erfasst neue oder legt mehrere zusammen.
Alle DRG's findest du im Fallpauschalenkatalog von SwissDRG
Weiter geht es mit Abschnitt 3 - Die Behandlung
Quellen:
SwissDRG AG
- 14 Foren
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- 32 Mitglieder
Forum für medizinische Kodierung: SwissDRG, TARPSY und ST Reha
Fachlicher Austausch zur medizinischen Kodierung
Das Forum für medizinische Kodierung in der Schweiz bietet eine zentrale Plattform für den fachlichen Austausch rund um SwissDRG, TARPSY, ST Reha, ICD-10 und CHOP. Gerade weil sich Kodierregeln, Tarifstrukturen und Anforderungen an die Fallabrechnung kontinuierlich weiterentwickeln, ist ein aktueller Austausch zwischen medizinischen Kodiererinnen und Kodierern besonders wertvoll. Zudem können praktische Erfahrungen geteilt und komplexe Kodierfragen gemeinsam diskutiert werden.
SwissDRG und stationäre Fallabrechnung
Im Bereich SwissDRG stehen insbesondere die korrekte Diagnosenkodierung, Prozedurenkodierung und Fallklassifikation im Mittelpunkt. Dabei sind sowohl ICD-10 als auch CHOP relevant, während die vollständige medizinische Dokumentation eine wichtige Grundlage für die anschliessende Gruppierung bildet. Deshalb bietet ein spezialisiertes Forum die Möglichkeit, konkrete Fragen zur Kodierung und zur stationären Fallabrechnung in der Schweiz fachlich zu diskutieren.
TARPSY und psychiatrische Kodierung
Auch die TARPSY-Kodierung stellt besondere Anforderungen an die medizinische Dokumentation und Fallabrechnung. Neben den allgemeinen Kodierungsregeln spielen dabei psychiatriespezifische Instrumente und Vorgaben eine wichtige Rolle. Entsprechend können sich Fachpersonen im Forum über praktische Erfahrungen, Änderungen und schwierige Fallkonstellationen austauschen. Die SwissDRG AG veröffentlicht die entsprechenden Anwendungsregeln und aktualisiert diese regelmässig.
ST Reha und Rehabilitationskodierung
Für die stationäre Rehabilitation ist ST Reha das zentrale Tarifsystem. Dabei werden die erbrachten Rehabilitationsleistungen unter anderem über spezifische CHOP-Kodes abgebildet. Deshalb sind korrekte Dokumentation, Assessmentinstrumente und Kodierregeln auch hier entscheidend für die Fallabrechnung.
Austausch, Wissen und Kodierqualität
Das Forum verbindet somit medizinische Kodierung, Fallabrechnung und praktisches Fachwissen. Darüber hinaus können Fragen zu ICD-10, CHOP, SwissDRG, TARPSY und ST Reha gemeinsam besprochen werden, wodurch Erfahrungen aus dem Kodieralltag zugänglich werden. So entsteht eine fachliche Community, die Wissen bündelt und gleichzeitig die Kodierqualität im Schweizer Gesundheitswesen unterstützt.
