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Verfügbar ab dem 01.01.2027
CHOP Neuerungen 2027
Verweise auf Stimulationsverfahren ausserhalb des Kapitels 1
Verweise auf Stimulationsverfahren ausserhalb des Kapitels 1
Änderungen 2026 zu 2027
• Zur besseren Auffindbarkeit von Stimulationsverfahren wurden zusätzliche Exklusiva als Verweise aufgenommen.
• Unter den Subkategorien 02.93.- „Eingriffe an oder mit Elektrode(n) zur intrakraniellen Neurostimulation“ und 02.97.- „Eingriffe an oder mit einem Neurostimulator zur intrakraniellen Neurostimulation“ wurden folgende Exklusiva ergänzt:
-
„Elektrokrampftherapie [EKT] (94.28)“
-
„Repetitive transkranielle Magnetstimulation [rTMS] bei psychiatrischen Störungen, nach Anzahl Tage (94.2A.-)“
-
„Transkranielle Magnetstimulation (89.1B.-)“
• Damit wird bei Eingriffen zur intrakraniellen Neurostimulation auf die entsprechenden Kodes ausserhalb des Kapitels 1 verwiesen.
• Zusätzlich wurde das Exklusivum „Ersteinlage einer pharyngealen elektrischen Stimulationssonde [PES] (93.70.31)“ unter folgenden Subkategorien aufgenommen:
-
04.92.- „Implantation oder Wechsel der Elektrode(n) eines peripheren Neurostimulators“
-
04.95.- „Eingriffe an oder mit einem peripheren Neurostimulator“
• Die Änderungen dienen primär der besseren Navigation und Abgrenzung innerhalb der CHOP. Die genannten Zielkodes selbst werden dadurch nicht verändert.
Zusammenfassung
| Bereich | CHOP 2026 | CHOP 2027 | Änderung |
|---|---|---|---|
| 02.93.- | keine entsprechenden Verweise | Exklusiva auf EKT, rTMS und TMS | neue Verweise |
| 02.97.- | keine entsprechenden Verweise | Exklusiva auf EKT, rTMS und TMS | neue Verweise |
| EKT | 94.28 | 94.28 | Kode unverändert |
| rTMS | 94.2A.- | 94.2A.- | Kode unverändert |
| TMS | 89.1B.- | 89.1B.- | Kode unverändert |
| 04.92.- | kein entsprechender Verweis | Exklusivum auf 93.70.31 | neuer Verweis |
| 04.95.- | kein entsprechender Verweis | Exklusivum auf 93.70.31 | neuer Verweis |
| PES | 93.70.31 | 93.70.31 | Kode unverändert |
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Schädel, Gehirn und Hirnhäute in der medizinischen Kodierung
Die medizinische Kodierung von Schädel, Gehirn und Hirnhäuten ist ein wichtiger Bereich der neurologischen und neurochirurgischen Fallkodierung in der Schweiz. Erkrankungen, Verletzungen und operative Eingriffe werden anhand der klinischen Dokumentation erfasst und mit den entsprechenden ICD-10- und CHOP-Kodes abgebildet. Diese Angaben bilden eine wichtige Grundlage für die SwissDRG-Fallabrechnung, Fallklassifikation und Leistungsdokumentation.
Zu den relevanten Diagnosen gehören unter anderem Schädel-Hirn-Traumata, intrakranielle Blutungen, Hirninfarkte, Hirntumoren, Hirnödeme, Hydrozephalus und Erkrankungen der Hirnhäute. Auch Meningitis, Enzephalitis, Subarachnoidalblutungen und weitere neurologische Erkrankungen können für die Diagnosenkodierung relevant sein. Entscheidend ist dabei eine eindeutige Dokumentation von Diagnose, Lokalisation, Schweregrad und klinischem Verlauf.
In der Neurochirurgie werden verschiedene operative und interventionelle Verfahren am Schädel und Gehirn durchgeführt. Dazu gehören beispielsweise Kraniotomien, Kraniektomien, intrakranielle Blutungsversorgungen, Tumorresektionen, Biopsien und operative Verfahren zur Behandlung eines Hydrozephalus. Je nach konkretem Eingriff und angewandter Methode müssen die entsprechenden CHOP-Kodes präzise ausgewählt werden. Dabei ist insbesondere der Operationsbericht für eine korrekte Fallkodierung von hoher Bedeutung.
Auch bei traumatischen Verletzungen ist eine genaue Prüfung der Dokumentation erforderlich. Angaben zu Schädelfrakturen, intrakraniellen Verletzungen, Bewusstseinsstörungen und neurologischen Folgen können die Diagnosenkodierung und damit die Fallklassifikation beeinflussen. Zusätzlich sind relevante Nebendiagnosen, Komplikationen und weitere behandlungsrelevante Leistungen zu berücksichtigen.
Eine präzise Kodierung von Schädel, Gehirn und Hirnhäuten verbindet somit medizinische Dokumentation, ICD-10, CHOP und SwissDRG. Eine vollständige und nachvollziehbare Fallkodierung unterstützt die Kodierqualität, die korrekte Leistungsabrechnung und eine sachgerechte stationäre Fallabrechnung im Schweizer Gesundheitswesen.
Rückenmark und Spinalkanal in der medizinischen Kodierung
Die medizinische Kodierung von Rückenmark und Spinalkanal ist ein wichtiger Bereich der neurologischen, neurochirurgischen und orthopädischen Fallkodierung in der Schweiz. Erkrankungen, Verletzungen und operative Eingriffe an der Wirbelsäule und am Rückenmark werden anhand der medizinischen Dokumentation erfasst und mit den entsprechenden ICD-10- und CHOP-Kodes abgebildet. Dadurch entsteht eine wichtige Grundlage für die SwissDRG-Fallabrechnung, Fallklassifikation und Leistungsdokumentation.
Zu den häufig relevanten Diagnosen gehören Spinalkanalstenosen, Rückenmarksverletzungen, Myelopathien, Bandscheibenerkrankungen, Wirbelsäulenverletzungen und neurologische Ausfälle. Auch Tumoren des Rückenmarks oder Spinalkanals sowie entzündliche Erkrankungen können für die Diagnosenkodierung relevant sein. Für eine korrekte Fallkodierung sind dabei insbesondere die genaue Lokalisation, die betroffene Wirbelsäulenregion und die Ursache der Erkrankung entscheidend.
In der Neurochirurgie und Wirbelsäulenchirurgie kommen verschiedene operative Verfahren zum Einsatz. Dazu gehören beispielsweise Dekompressionen des Spinalkanals, Laminektomien, Laminoplastien, operative Stabilisationen und Wirbelsäulenfusionen. Je nach Eingriff können zusätzlich Implantate, Schrauben, Stäbe oder andere operative Verfahren eingesetzt werden. Die tatsächlich durchgeführten Leistungen müssen anhand des Operationsberichts geprüft und mit den entsprechenden CHOP-Kodes erfasst werden.
Besonders bei komplexen Eingriffen ist eine präzise medizinische Dokumentation für die Fallabrechnung entscheidend. Angaben zur operierten Wirbelsäulenregion, zur Anzahl der behandelten Segmente, zur verwendeten Operationstechnik sowie zu zusätzlichen Interventionen können für die korrekte Prozedurenkodierung relevant sein. Ebenso müssen neurologische Defizite und relevante Begleiterkrankungen berücksichtigt werden.
Eine strukturierte Kodierung von Rückenmark und Spinalkanal verbindet somit Diagnosen nach ICD-10 mit operativen und interventionellen Leistungen nach CHOP. Dadurch wird eine nachvollziehbare Fallklassifikation ermöglicht und eine wichtige Grundlage für die regelkonforme SwissDRG-Abrechnung und stationäre Fallabrechnung in der Schweiz geschaffen.
# Nerven und Ganglien in der medizinischen Kodierung
Die **medizinische Kodierung von Nerven und Ganglien** ist ein wichtiger Bereich der neurologischen, neurochirurgischen und chirurgischen Fallkodierung in der Schweiz. Erkrankungen, Verletzungen und operative Eingriffe an peripheren Nerven und Ganglien werden anhand der medizinischen Dokumentation erfasst und mit den entsprechenden **ICD-10- und CHOP-Kodes** abgebildet. Diese Informationen bilden eine wichtige Grundlage für die **SwissDRG-Fallabrechnung, Fallklassifikation und Leistungsdokumentation**.
Zu den relevanten Erkrankungen gehören unter anderem **Nervenverletzungen, periphere Neuropathien, Nervenkompressionen, Nervenschädigungen und Neuralgien**. Auch Erkrankungen einzelner peripherer Nerven sowie Funktionsstörungen des autonomen Nervensystems können für die Diagnosenkodierung relevant sein. Entscheidend ist dabei eine möglichst genaue Dokumentation der betroffenen Nervenstruktur, der Lokalisation, der Ursache und der klinischen Auswirkungen.
Bei der operativen Behandlung von Nervenerkrankungen kommen unterschiedliche Verfahren zum Einsatz. Dazu gehören beispielsweise **Neurolysen, Nervenrekonstruktionen, Nervennaht, Nerventransplantationen und operative Dekompressionen**. Je nach konkretem Eingriff und angewandter Technik müssen die entsprechenden **CHOP-Kodes** ausgewählt werden. Deshalb ist eine detaillierte Prüfung des Operationsberichts für die korrekte Prozedurenkodierung besonders wichtig.
Auch bei traumatischen Nervenschädigungen müssen die medizinischen Angaben sorgfältig ausgewertet werden. Dabei können Art und Ausmass der Verletzung sowie die betroffene anatomische Region für die **ICD-10-Kodierung** relevant sein. Zusätzlich sind Begleiterkrankungen, Komplikationen und weitere therapeutische Leistungen zu berücksichtigen, sofern sie die Fallklassifikation beeinflussen.
Eine präzise **Kodierung von Nerven und Ganglien** verbindet somit Diagnosen, operative Leistungen und medizinische Dokumentation. Durch die korrekte Zuordnung von **ICD-10- und CHOP-Kodes** wird eine nachvollziehbare Fallkodierung ermöglicht. Gleichzeitig schafft die vollständige Erfassung der medizinischen Leistungen eine belastbare Grundlage für die **SwissDRG-Abrechnung, stationäre Fallabrechnung und Kodierqualität im Schweizer Gesundheitswesen**.
